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Häufige Fragen
Kurz gesagt: Sie mieten alles – Sensoren, Gateways, Starterset und Dashboard. Sie kaufen nichts, und Sie brauchen weder Kabel noch IT-Projekt.
Miete und KostenDashboard und ZugangGeräte und StartersetFunk und InstallationGMP, Daten und Sicherheit
Miete und Kosten
Muss ich Hardware kaufen?
Nein. Bei MoniCore.one kaufen Sie nichts. Sensoren, Gateways inklusive SIM-Karten, Zubehör, das Starterset und der Zugang zum Dashboard sind gemietet. Sie zahlen eine monatliche Rate.
Was ist in der Miete enthalten?
Die Geräte, die Mobilfunkverbindung der Gateways, der Zugang zu app.monicore.one mit Dashboard, Trends und Alarmierung, Updates der Plattform sowie der Austausch defekter Geräte. Einrichtung, Ausleuchtung und Qualifizierungsunterlagen werden je nach Paket mit angeboten.
Warum Miete statt Kauf?
Kein Investitionsantrag, keine Abschreibung, keine Hardware, die nach Projektende im Schrank liegt. Laufende statt einmaliger Kosten (OpEx statt CapEx) – und wenn sich der Bedarf ändert, ändert sich die Ausstattung mit.
Wie wird abgerechnet?
Nach bestätigten Datenpunkten (Signal-Tags) und gemieteten Geräten. Ein Temperaturkanal zählt einmal, auch wenn er in mehreren Charts, Kacheln, QR-Ansichten oder auf E-Paper erscheint.
Was kostet eine Testphase?
Das hängt von Anzahl der Messpunkte, Gateways und gewünschten Leistungen ab. Sie bekommen ein klar umrissenes Angebot mit transparenten Annahmen. Wie viel Sie gegenüber einer Kabelinstallation sparen, zeigt der Rechner auf der Seite LoRaWAN.
Wie lange ist die Mindestlaufzeit?
Testphasen sind zeitlich begrenzt. Reguläre Verträge laufen standardmäßig zwölf Monate und verlängern sich, wenn sie nicht drei Monate vor Ende gekündigt werden. Abweichungen regelt das Angebot.
Kann ich während der Laufzeit erweitern oder reduzieren?
Erweitern jederzeit: zusätzliche Sensoren und Gateways schicken wir vorkonfiguriert nach. Reduzieren ist zum Ende eines Abrechnungszeitraums möglich, soweit im Angebot nichts anderes vereinbart ist.
Was passiert am Ende der Mietzeit?
Die Geräte gehen zurück. Ihre Messdaten erhalten Sie auf Anforderung innerhalb von 30 Tagen als Export (z. B. CSV); danach werden sie gelöscht, sofern keine Aufbewahrungspflicht besteht.
Dashboard und Zugang
Wie greife ich auf das Dashboard zu?
Im Browser unter app.monicore.one – am PC, Tablet oder Handy. Es muss nichts installiert werden.
Was sehe ich im Dashboard?
Aktuelle Werte mit Einheit und Messzeit, Verläufe über frei wählbare Zeiträume, Alarmzustände und den Zustand der Geräte (letzte Meldung, Batterie, Signal). Fehlende oder veraltete Werte bleiben als solche erkennbar.
Wer bekommt einen Zugang?
So viele Personen, wie Ihr Paket vorsieht – mit Rollen wie Operator, QA, Reviewer oder Auditor (nur lesen). Die Anmeldung erfolgt über Single Sign-on; Zugänge lassen sich sofort sperren.
Kann ich Grenzwerte und Empfänger selbst ändern?
Ja, berechtigte Personen ändern Grenzwerte, Verzögerungen und Empfänger selbst. Jede Änderung wird mit Person und Zeitpunkt protokolliert.
Kann ich Daten exportieren?
Ja, Messreihen für den gewählten Zeitraum als CSV; PDF-Berichte sind in Entwicklung. Eine API für eigene Auswertungen ist vorgesehen.
Was, wenn das Dashboard einmal nicht erreichbar ist?
Die Sensoren senden weiter, und die Alarmierung läuft unabhängig von der Ansicht im Browser. Optional gibt es den Vor-Ort-Alarm am Sensor mit LED und Summer.
Geräte und Starterset
Was ist im Starterset?
Ein vorkonfiguriertes LoRaWAN-Gateway mit LTE und Antennen, Funksensoren nach Bedarf, Befestigungsmaterial, gekennzeichnete Geräte und ein eingerichteter Dashboard-Zugang mit Grenzwerten und E-Mail-Alarm – im Koffer, gemietet.
Wie schnell messen wir?
Gateway an die Steckdose, Sensoren verteilen, anmelden – die ersten Werte sind nach wenigen Minuten im Dashboard.
Was brauchen wir vor Ort?
Eine 230-V-Steckdose für das Gateway und Mobilfunkempfang am Gateway-Standort. Ob der Empfang reicht, prüfen wir auf Wunsch vorab.
Wer montiert die Sensoren?
Beim Starterset Sie selbst – per Magnet, Halter oder Kabelbinder, ohne Bohren. Bei größeren Projekten installieren wir nach Walkdown und dokumentieren jeden Messpunkt im SAT.
Wer wechselt die Batterien?
Die Batteriespannung wird täglich unter Last gemessen und im Dashboard angezeigt, ein Wechsel lässt sich lange vorher planen. Bei gemieteten Geräten übernehmen wir den Tausch.
Was passiert bei einem defekten Gerät?
Ein ausgefallener Sensor oder ein ausgefallenes Gateway wird gemeldet. Wir schicken vorkonfigurierten Ersatz.
Können wir unsere eigenen Sensoren weiter nutzen?
Ja. MoniCore.one ist herstellerunabhängig und bindet LoRaWAN-Sensoren anderer Hersteller sowie über Schnittstellen vorhandene Messtechnik ein.
Funk und Installation
Braucht es unsere IT oder das Firmennetz?
Nein. Die Gateways senden per Mobilfunk direkt an MoniCore.one – ohne Firewall-Freigabe, VLAN oder Schnittstelle im Leitsystem.
Reicht der Funk durch unsere Wände?
Meist ja – 868 MHz kommt durch Mauerwerk und Betondecken. Ob jeder Messpunkt sicher erreicht wird, zeigt die Ausleuchtung mit Messwerten an jedem Punkt.
Was passiert, wenn ein Gateway ausfällt?
In kritischen Bereichen empfangen zwei Gateways jeden Sensor, mit SIM-Karten zweier Netzbetreiber und an getrennten Stromkreisen. Fällt eines aus, läuft alles über das andere.
Ist die Funkstrahlung ein Thema?
Nein. Die Sensoren senden typisch mit 10 mW für Bruchteile einer Sekunde – um Größenordnungen weniger als WLAN oder ein Handy.
Was spart Funk gegenüber Kabel?
Kabeltrassen, Wanddurchbrüche mit Brandschott, Einbindung ins Leitsystem, Change Control und oft Wochen Vorlauf. Ein Beispiel mit anpassbaren Zahlen zeigt der Kostenvergleich auf der Seite LoRaWAN.
GMP, Daten und Sicherheit
Ist MoniCore.one GMP-validiert?
MoniCore.one wird für GMP-Umgebungen konzipiert, aber nicht pauschal als validiert, Annex-11- oder Part-11-konform angeboten. Die Qualifizierung erfolgt im Qualitätssystem des Betreibers; wir liefern Anforderungs-, Test- und Qualifizierungsunterlagen.
Wem gehören die Messdaten?
Ihnen. Wir nutzen sie nur zur Vertragserfüllung und Störungsbehebung.
Wo liegen die Daten?
Die betreute Plattform läuft auf Servern in Deutschland. Ein Betrieb in Ihrer eigenen Infrastruktur ist geplant.
Ist MoniCore.one ein Sicherheitssystem?
Nein. MoniCore.one ist ein Überwachungs- und Informationssystem und ersetzt keine Brandmelde-, Gaswarn- oder SIL-Schutzeinrichtung. Es greift nicht steuernd in Anlagen ein.
Wie sicher ist die Funkübertragung?
Jede Nachricht ist mit AES-128 verschlüsselt, jeder Sensor hat eigene Schlüssel. Das Netz ist privat, nicht öffentlich.
Ihre Frage ist nicht dabei?
Schreiben Sie uns – Sie erhalten eine Ticketnummer und eine Antwort vom Ingenieur, nicht vom Vertrieb.